A/B-Testing ist eine Alternative zur Maximierung von Traffic und Öffnungsraten. Es ist ein zuverlässiges, wissenschaftliches Instrument, das Marketingteams bei der Wahl ihrer Strategie unterstützt. Angesichts steigender Werbekosten bietet A/B-Testing wirtschaftliche Vorteile. Doch was ist das Prinzip des A/B-Testings? Und wie funktioniert es?
Was ist A/B-Testing?
A/B-Testing ist eine wissenschaftliche Methode, um die Leistung zweier Versionen einer Webseite (Version A und Version B) zu vergleichen. Die Unterschiede zwischen den beiden Versionen können im Design, im Inhalt und in der Seitenstruktur liegen. Ziel dieses Vergleichs ist es, die Version mit der besten Konversionsrate zu ermitteln.
Einige Nutzer werden zu Version A, andere zu Version B weitergeleitet. Diese Verteilung erfolgt zufällig. Statistische Analysen anhand von Kennzahlen wie Konversionsraten, Klickraten, Kaufraten, Abonnementraten usw. ermöglichen Rückschlüsse auf die Effektivität der einzelnen Versionen.
A/B-Testing ist ein Marketingverfahren, mit dem die beste Version digitaler Inhalte für einen bestimmten Zweck ermittelt wird. Manchmal werden mehrere Versionen zur Bewertung präsentiert; dies wird als A/X-Testing bezeichnet.
Ursprünge des A/B-Testings
Dieses Verfahren existierte bereits vor dem Internet, da es den Vergleich zweier Versionen desselben Produkts beinhaltet, um die leistungsstärkere zu ermitteln. In den 1920er Jahren war der britische Biologe und Statistiker Ronald Fisher der Erste, der dies mithilfe mathematischer Methoden verdeutlichte. Dies trug maßgeblich zu Fortschritten in der Wissenschaft bei. Das Prinzip wurde später in klinischen Studien auch in der Medizin angewendet.
A/B-Testing wurde in den 1960er-Jahren im Marketing eingeführt. In seiner heutigen Form existiert es jedoch erst seit 1990 und hat sich schnell bewährt. Die Entwicklung digitaler Technologien und die zunehmende Verbreitung des Internets haben die Möglichkeiten für Leistungstests exponentiell erweitert. Technologische Fortschritte und die vielfältigen verfügbaren Tools erleichtern die Testentwicklung und die Ergebnisanalyse.
Welchen Sinn hat A/B-Testing?
A/B-Tests ermöglichen es Ihnen, die Auswirkungen von Änderungen zu überprüfen und zu verstehen, wie diese Änderungen die Nutzer beeinflussen. Sie werden durchgeführt, um die Nutzererfahrung zu optimieren und Ihre verschiedenen Marketingkampagnen durch die Kombination leistungsstarker Elemente zu steuern.
Die gewählten Strategien basieren dann auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und nicht auf Intuition.
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Wie A/B-Tests funktionieren

Was kann auf einer Website per A/B-Test getestet werden?
Nahezu alle sichtbaren Elemente der Website können getestet werden:
- Titel sind die Tore zu Ihrer Website.
- Produktseiten, die über den richtigen Warenkorb-Button Zugriff auf Ihre Angebote bieten.
- Die Texte, die die Botschaft vermitteln, die Sie senden möchten.
- Die Preise und wie sie angezeigt werden.
- Bilder aufgrund ihrer Überlegenheitswirkung gegenüber Text.
- Die Farben
- Die Formen
- Das Aussehen der Schaltflächen, der Links usw.
Für eine E-Mail-Kampagne:
Alle Elemente, die vor dem Öffnen der E-Mail sichtbar sind, sollten getestet werden: Absendername, Betreffzeile, Nachrichtenanfang und Preheader. Diese Tests verbessern Ihre Öffnungsraten. Sie können auch Ihre Klickraten , indem Sie Elemente Ihres Call-to-Action testen.
Die Regeln für A/B-Tests
Für einen guten Test müssen bestimmte Regeln befolgt werden:
- Um die Veränderungen präzise vornehmen zu können, muss das Ziel definiert werden.
- Sie müssen jedes Element einzeln testen, um die beste Version zu ermitteln. Verwenden Sie eine Kontrollversion und eine Verarbeitungsversion.
- Um ein statistisch signifikantes Ergebnis zu erzielen, ist es notwendig, mit einer angemessenen Stichprobengröße zu arbeiten.
- Sie müssen die Tests und deren Ergebnisse archivieren, um die Informationen auszuwerten und sie mit den Beteiligten zu teilen.
- Und testen Sie weiter, um Ihre Inhalte kontinuierlich zu optimieren.
Welche Websites sind von A/B-Tests betroffen?
A/B-Testing ist für alle Websites und Anwendungen anwendbar:
- Die Leads dienen dazu, die Merkmale der kontaktierten potenziellen Kunden zu ermitteln: Alter, Geschlecht usw.
- In den Medien handelt es sich dabei um einen redaktionellen Test, um den Erfolg einer Inhaltskategorie zu ermitteln.
- E-Commerce, um seine kommerzielle Effektivität und seine Online-Anwendung zu ermitteln.
Tools für A/B-Tests
Hier sind einige Beispiele für Software, die für A/B-Tests verwendet werden kann
AB Tasty : Webseiten
Mit AB Tasty können Sie Split-Tasting implementieren, wodurch Ihre Besucher im Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses stehen. Es hostet verschiedene Versionen auf separaten URLs und erfordert die Unterstützung eines technischen Teams.
Zum Testen Ihrer Webseiten können Sie auch Optimizely und Kameleon verwenden.
Unbounce : Landingpages
Unbounce passt Ihre Landingpage automatisch an das jeweilige Endgerät an: Desktop, Tablet oder Smartphone. Sie können mehrere Versionen Ihrer Landingpage erstellen. Duplizieren Sie einfach die bestehende Seite und ändern Sie anschließend die gewünschten Elemente.
Mailjet : E-Mail-Kampagnen
Mailjet ist ein intuitiver E-Mail-Editor, mit dem Sie Ihre E-Mails können. Sie können bis zu 10 Versionen Ihrer E-Mails gestalten, um Ihre Kampagnenergebnisse zu optimieren. Die beste Version, basierend auf Ihren Kriterien, wird an Ihre Kontakte .
A/B-Testing trägt wesentlich zur Optimierung der Conversion-Rate bei, reicht aber allein nicht aus, um das Nutzerverhalten vollständig zu verstehen. Es muss durch weitere Methoden ergänzt werden, um präzisere Ergebnisse zu erzielen. Beispiele hierfür sind Webanalysedaten, Usability-Audits, Nutzertests, Kundenfeedback, Heatmaps und Sitzungsaufzeichnungen.
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